URL dieser Seite: https://hamburg-harburg.igbce.de/-/Ufu

14.12.2018

Report

INTERVIEWS MIT PETER TSCHENTSCHER UND STEPHAN WEIL - Das sagen sie zur Zukunft der Industrie im Norden

HANNOVER/HAMBURG // Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil und Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (beide SPD) äußern sich anlässlich des bevorstehenden Jahreswechsels im „Report“ zur Zukunft der Industrie im Norden. IG BCE-Bezirksleiter Jan Koltze: „Das ist viel Lesestoff – und die gesamte Ausgabe steckt voller Informationen.“

Beide Regierungschefs bekennen sich zu ihrer Verantwortung, industrielle Arbeitsplätze zu sichern und der Industrie Entwicklungsmöglichkeiten zu gewährleisten.

Weil (Foto links) sagte zu den Herausforderungen: „Sehr grundsätzliche Veränderungen bringt in allen Branchen die Digitalisierung mit sich. Die Landesregierung begleitet insbesondere den Mittelstand bei diesen Prozessen.“

Tschentscher will „die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen durch Innovationen für bessere Produkte und Produktionsverfahren stärken. Dafür brauchen wir exzellente Grundlagenforschung –  vor allem in den naturwissenschaftlichen und technischen Disziplinen – und einen guten Technologietransfer. Dazu schaffen wir Innovationszentren, in denen wir die wissenschaftlichen Einrichtungen mit den Unternehmen und der Start-up-Szene zusammenbringen.“

Zur Frage der sicheren Versorgung mit Energie sagte Weil: „Die andauernde Dekarbonisierung der Energieerzeugung bietet neue Chancen der industriellen Wertschöpfung  – als Ausrüster, Zulieferer, Betreiber oder aufgrund des vorhandenen Stroms aus erneuerbaren Energien (‚Industrie folgt Energie‘).“

Tschentscher ergänzte: „Wir haben bereits vielfältige Erleichterungen für Unternehmen, bei denen die Energiekosten einen höheren Anteil an den Produktionskosten haben und die besonders dem internationalen Wettbewerb ausgesetzt sind. Wir müssen aber die regenerative Energieversorgung ausbauen und im Zuge des technologischen Fortschritts auch wirtschaftlicher machen.“