Integration

Engagierte Gewerkschafter/innen als Multiplikatoren von Arbeitnehmerrechten für Geflüchtete gesucht

Unsere gewerkschaftliche Kompetenz ist gefragt!
Damit Menschen bei der Integration in Arbeit vor Ausbeutung geschützt werden und kein Unterbietungswettbewerb zwischen den einzelnen Arbeitssuchenden stattfindet, ist es notwendig, Eingewanderte über ihre grundlegenden Rechte auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu informieren.

Betriebs- und Personalräte sowie gewerkschaftliche Vertrauensleute und Sekretäre (gerne auch a.D.) besitzen das Wissen und die Kompetenz, auf ehrenamtlicher Basis diese Erstinformationen über die Arbeitnehmerrechte weiter zu geben.
In Zusammenarbeit mit dem Flüchtlingszentrum Hamburg und den Projekten der Arbeitsbehörde (W.I.R.; Forum Flüchtlingshilfe) wollen wir Informationsveranstaltungen zu arbeitnehmerrechtlichen Grundlagen anbieten. 
Das Angebot soll sich an zwei Zielgruppen richten (kleine Teilnehmendenzahl):

A) Asylberechtigte, Geduldete und Asylsuchende (mit entsprechenden Deutschkenntnissen oder übersetzt).

B) Flüchtlingshelfer/-innen und Paten, meist von den Initiativen vor Ort.

 Die Veranstaltungen sollen abends im Umfang von maximal 2 Stunden wechselseitig in den Räumen der Gewerkschaft sowie Flüchtlingszentrum stattfinden. Die Häufigkeit des Angebots hängt ab von der Anzahl der freiwilligen Teamer sowie Bedarf der Zielgruppe. 
Es werden drei thematische Module angeboten:

1)      Praktikum: Überblick über verschiedene Formen von Praktika und ihre jeweiligen Bedingungen

2) Ausbildung: Wichtigkeit von Ausbildung und Qualifikation betonen. Duale Ausbildung, duales Studium

3) Arbeit: niedrigschwelliger Überblick über Rechte und Pflichten im Erwerbsleben.

 Für alle drei Module gilt:

Es soll weder in die Tiefe der jeweiligen Materie gegangen werden noch ist eine spezielle oder individuelle Beratung Teil der Informationsveranstaltung.

Alle drei Module sind inhaltlich unabhängig vom individuellen Aufenthaltsstatus des Geflüchteten. Es geht darum, worauf geachtet werden muss, wenn jemand eine Arbeit aufnimmt – unter welchen Startbedingungen auch immer.

Für die Module wird eine einheitliche Struktur/Ablauf erarbeitet. Für alle drei gibt es je eine verbindliche Präsentation, die zwischen den Partnern DGB und Flüchtlingszentrum abgestimmt ist und auf einfache Sprache hin gestaltet wurde.

 Die Teamer werden auf die Inhalte und den Ablauf vorbereitet.

 Es wäre ganz große Klasse, wenn wir hier ein gewerkschaftliches Angebot auf die Beine stellen können. Die Stadt und die Geflüchteten sind auf unserer Unterstützung angewiesen. Und wir Gewerkschaften sollten ein starkes Interesse daran haben, dass die Menschen vorbereitet auf den Arbeitsmarkt gehen.

Deswegen bitte wir Euch:

Meldet Euch bitte bei Katja Karger, wenn Ihr Euch vorstellen könnt, eines der Themen anhand der Vorlagen zu vermitteln:

Katja Karger
Vorsitzende DGB-Hamburg
Besenbinderhof 60
20097 Hamburg
Tel.  +4940 2858 240
Fax. +4940 2858 251
Katja.Karger(at)dgb.de

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