Flüchtlingsprojekt des AK Senioren

So geht Integration!

Endlich war es soweit! Der Arbeitskreis der Senioren Bezirk Hamburg/Harburg startete sein beantragtes Projekt „ Deutschunterricht für geflüchtete Menschen“ in Zusammenarbeit mit der Bürgeriniative „Insel“ im Bürgerhaus Wilhelmsburg.

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Wolfgang Zimmermann

Mit den bewilligten Projektgeldern wurden, Lesebücher und  Schreibmaterialien gekauft, um diese im vom Arbeitskreis der Senioren und der Kollegin Judy Engelhard ( BI Insel) betreuten Deutschunterricht, ab dem 20.1.2016 einzusetzen.
Um 10:30 Uhr an diesem verschneiten Mittwoch starteten Olaf Jünge, Robert Meesen, Wolfgang Zimmermann und Preben Aabenhus unter Anleitung von Frau Engelhard mit 12 Flüchtlingen aus Afghanistan , den Unterricht.
Die Gruppe besand aus sieben Erwachsenen und fünf Kindern zwischen 6 und 10 Jahren alt. Es wurden kleine Gruppen gebildet aus zwei „Schülern“ und einem Mentor. Unter Zuhilfenahme der Lehrbücher, haben die Teams die deutsche Sprache im Gespräch geübt.

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AK Senioren Wolfgang Zimmermann und Preben Aabenhus beim Deutschunterricht

Es ist erstaunlich, so Wolfgang Zimmermann, mit welcher Engagement die „Schüler“ an den Lehrstoff gingen und schon nach drei Monaten, sich ausdrücken können. Preben Aabenhus der in Dänemark geboren ist sowie auch Robert Meesen ( gebütiger Belgier) waren begeistert mit welchem Lerneifer die „Schüler“ an ihrer Aussprache arbeiten, dies auch vor dem Hintergrund, dass sie selber in früher Jugend diese Erfahrung an sich selbst gemacht haben.

Hans-Werner Maier ( Bezirkssekretär ) hatte an diesem Tag zwei junge afghanische Männer Shefuquelleh  (19) aus Kabul und Omid (19) aus Maymana . Beide Männer haben ihre Eltern und Geschwister im Sommer 2015 verlassen und sich auf den zweimonatigen „Marsch“ nach Deutschland begeben in der Hoffnung auf ein sicheres Leben für sich und in Zukunft auch für ihre Familien.

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Shefuquelleh Shefuquelleh beim Deutschunterricht

 Am Ende der „Schulstunde“ saßen die Senioren und Judy Engelhard noch zusammen und tauschten ihre Eindrücke aus. Alle Senioren versprachen, weiterhin jeden Mittwoch die 1 ½ Stunden Unterricht zu begleiten und noch weitere interressierte Senioren aus dem Bezirk Hamburg/Harburg zu motivieren, mitzuhelfen. Frau Engelhard bedankte sich und brachte zum Ausdruck, dass die Unterstützung der Senioren eine gewaltige Entlastung auch für sie bedeutete.

 

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