Netzwerktreffen Mineralöl

Scholz verspricht Unterstützung

Es war ein ganz besonderes Gespräch: Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) kam zum Netzwerktreffen der IG BCE-Betriebsräte der Hamburger Mineralölindustrie. Im Wesentlichen ging es um die Fragen der Standortsicherung angesichts weltweiter Überkapazitäten und niedriger Ölpreise. Scholz sagte zu, dass die Hamburger Wirtschaftsbehörde einen eigenen Ansprechpartner für die Belange der Mineralölindustrie und ihrer Beschäftigten schaffen werde.

IG BCE Hamburg/Harburg

Foto: IG BCE Hamburg-Harburg Gegenüber der Politik auf Landes-und auf Bundesebene haben wir deutliche Akzente gesetzt. Im Gespräch mit Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz ging es zum Beispiel um die Bedeutung der Mineralölindustrie für Hamburg und die Region.

Seine Gesprächspartner waren Kai Möller und Roland Bahr (BP Lubes Marketing GmbH), Günther Prien und Daniela Freise  (RWE DEA), Thomas Siemsen und Michael Schulze (Deutsche Shell, Werk Grasbrook), Jörn Degetow (Deutsche Shell, Werk Harburg), Stefan Masuhr (PAE-Shell-Technologiezentrum), Cliff Bahr (Nynas), Irmin Schloo und Claudia Haack (Holborn-Raffinerie), Oliver Witzke (Sasol Wax GmbH). Vom IG BCE-Bezirk war Oliver Venzke dabei.

Weitere Themen waren die Werksfeuerwehren und die Kosten für den Erhalt der Hafeninfrastruktur wie etwa den Pollerschutz und das Ausbaggern der Hafenbecken bei den Unternehmen: „Nicht nur an die Traum-, sondern auch an die Frachtschiffe denken“, mahnten die Gewerkschafter den Bürgermeister.

„Wir wollten“, sagt Oliver Venzke von der IG BCE, „den Zukunftsdialog starten, um ein Standortsicherungskonzept zu erarbeiten und für zuverlässige Rahmenbedingungen für Investitionen zu werben. Das ist gelungen.“

Das gilt auch für die demografischen Herausforderungen in den Unternehmen, etwa die Facharbeiterproblematik. Hamburg solle gute Arbeit und Arbeitsbedingungen in den Mittelpunkt stellen und die Vorteile eines Industriestandortes in einer Großstadt besser nutzen und ausbauen.

Oliver Venzke: „Wir trafen auf einen gut informierten Bürgermeister, für den die Industriepolitik und die Standortsicherung eine hervorragende Rolle spielen.“

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